Session 3
Vorträge
Vortrag 9
STUFE 1
PzM als Baustein für ein nachhaltiges ESG Reporting
OMV
Der Vortrag zeigt praxisnah, wie die OMV durch konsequentes Prozessmanagement und die Verzahnung von Prozessen, internen Regularien und Kontrollen ein gesetzeskonformes und integriertes ESG‑Reporting aufgebaut hat. Dabei wird erläutert, wie Nachhaltigkeits- und Finanzberichterstattung erfolgreich verbunden und prüfungssicher umgesetzt wurden. Zusätzlich werden zentrale Herausforderungen sowie künftige Entwicklungen im ESG- und Reporting-Umfeld beleuchtet.
Ziele
- Aufzeigen, wie Prozessmanagement als strukturelle Basis für ESG‐Reporting dienen kann
- Vorstellung eines integrierten Managementsystems aus Prozessen, Regularien und internen Kontrollen
- Vermitteln, wie Nachhaltigkeits- und Finanzreporting erfolgreich miteinander verknüpft werden können
- Erfahrungsaustausch über Herausforderungen und bewährte Vorgehensweisen
Nutzen für die Teilnehmer
- Konkrete Einblicke in ein erfolgreich umgesetztes ESG‑Reporting‑Modell
- Prozesse und die Integration von Regularien und Kontrollen als Erfolgsfaktor
- Verbindung von Nachhaltigkeits- und Finanzreporting
- Lessons Learned aus einem komplexen Transformationsprozess
- Erfolgreiches Bestehen der Jahresabschlussprüfung
Referenten
Christoph Zipfel, Head of Department Process Governance & ICS, OMV
Anja Brigitte Dielacher, Process Coordinator, OMV
Vortrag 10
STUFE
Vortrag folgt in Kürze
SAP
Inhalt folgt in Kürze
Vortrag 11
STUFE 2
Vom Projekt zur Linie
Wiener Linien & BOC Group
Prozesse entlang des gesamten Lebenszyklus
Der Vortrag beschreibt das bautechnische Prozessmanagement der Wiener Linien als ein durchgängiges End‑to‑End‑Prozessmodell entlang des gesamten Infrastrukturlebenszyklus.
Im Sinne des Integrierten Managementsystems (IMS) liegt der Fokus auf der engen prozessualen Schnittstelle zum technischen Projektmanagement. Dieses bildet den Governance‑Rahmen und definiert die Projektphasen, die Projekttypen (Fokus‑ und Standardprojekte) sowie die jeweils anzuwendenden Prozessabläufe. Das PMO übernimmt dabei eine unterstützende und steuernde Rolle zur Sicherstellung der einheitlichen Anwendung der definierten Prozesse in Projekten. Dadurch resultiert eine standardisierte und zugleich skalierbare Prozesslandschaft, die gezielt auf Komplexität und Risiko der Projekte ausgerichtet ist.
In den Prozessen des Betriebs und der Instandhaltung der Infrastruktur liegt der Schwerpunkt auf einer laufenden, kennzahlenbasierten Steuerung auf Basis automatisiert integrierter Daten mittels ADONIS. Die Prozessleistung wird quartalsweise in einem Dashboard bewertet und im Rahmen eines strukturierten Reportings an die Geschäftsführung berichtet.
Ziele
- Darstellung eines durchgängigen, lebenszyklusorientierten Prozessmanagements
- Transparente Abbildung von Schnittstellen, Rollen und Verantwortlichkeiten
- Vermittlung zentraler Governance‑ und Steuerungsmechanismen im Infrastrukturmanagement
- Einordnung der Rolle des PMO als unterstützende Instanz zur Sicherstellung der Prozessanwendung in Projekten
Nutzen für die Teilnehmer
- Praxisnahe Einblicke in den Aufbau und die Steuerung komplexer Prozesslandschaften
- Übertragbare Ansätze zur Gestaltung von End‑to‑End‑Prozessen und Schnittstellen
- Impulse für kennzahlenbasierte Prozesssteuerung und systemgestützte Abläufe im Infrastruktur‑ und Anlagenmanagement
Referenten
Selma Suguturaga, Projektmanagerin, Wiener Linien
Philipp Kral, Prozessmanager, Wiener Linien
Vortrag 12
STUFE 1 – 3
eDMS als Motor für ein neues Governance-Modell
Borealis & ConSense
Inhalte
- Transformation einer abteilungsorientierten Dokumentenlandschaft hin zu einem unternehmensweiten, prozessorientierten eDMS
- Gemeinsame Lösung für Group- und Local-Management-Systeme inkl. Rollen, Trainings-, Migrations- und Supportkonzept
- Nutzerfokus: „Quick Access to relevant Information“
- Reduktion von Komplexität und Risiken in global verteilten Dokumenten
- Aufbau einer skalierbaren Basis für zukünftige Prozess- und Systemoptimierungen
- Einblicke in ein globales eDMS-Projekt der Chemie-/Polyolefinindustrie
Ziele
- Aufzeigen, wie ein eDMS-Projekt ein modernes Governance-Modell unterstützt
- Veranschaulichen, wie Nutzeranforderungen, Compliance und Prozessmanagement in einem System zusammengeführt werden
- Vermitteln zentraler Erfolgsfaktoren für globale Transformationsprojekte im Dokumentenmanagement
nutzen für die Teilnehmer
- Konkrete Ansätze zur Umsetzung von „Quick Access“, Compliance (z. B. ISO, IATF 16949, Healthcare) und Governance in einem fit‑to‑purpose System
- Praxisnahe Impulse und Lessons Learned für eigene eDMS- oder Governance-Projekte
- Verständnis für skalierbare Strukturen und wirksames Change Management
Referenten
Kenan Mujkanovic, Senior Group Quality & Governance Manager, Borealis
Andreas Schachermeier, Geschäftsführung, ConSense