Session 4

Vorträge

Vortrag 13
STUFE 2 - 3

Process Mining in der Organisation verankern

Wirtschaftsuniversität Wien

Inhalte

Process Mining ist nur dann erfolgreich, wenn es systematisch in der Organisation verankert wird. Die Nutzung der Technologie erfordert die kontinuierliche Integration von Kontextwissen sowie die gezielte Anpassung von Rollen und Entscheidungsstrukturen. Auf Basis aktueller Forschungsprojekte diskutiere ich Herausforderungen und Lösungsansätze für die nachhaltige Verankerung von Process-Mining-Initiativen in Organisationen.

ZIELE

Während die technischen Aspekte von Process Mining in Initiativen typischerweise berücksichtigt werden, rückt dieser Vortrag die sozialen und organisationalen Voraussetzungen in den Vordergrund. Besonderes Augenmerk liegt auf dem schrittweisen Aufbau organisationaler Fähigkeiten sowie auf der systematischen Integration von Kontextwissen.

NUTZEN FÜR DIE TEILNEHMER
  • Neben den vielfach diskutierten technischen Aspekten von Process Mining stelle ich die oftmals vernachlässigten organisationalen Aspekte in den Vordergrund.
  • Auf Basis aktueller Studien zeige ich, dass Process Mining nicht allein dadurch erfolgreich ist, dass die Technologie implementiert wird. Vielmehr geht ihre Einführung mit Veränderungen in Rollen und organisationalen Entscheidungsstrukturen einher, die von Anfang an berücksichtigt werden müssen.
  • Die Teilnehmenden lernen ein Framework kennen, mit dem sie organisationale Process-Mining-Fähigkeiten in ihrem eigenen Unternehmen bewerten und gezielt weiterentwickeln können.
Referent

Thomas Grisold, Professor for Information Systems and Applied AI, Wirtschaftsuniversität Wien

Vortrag 14
STUFE 1

Vom Excel-Prozess zum skalierbaren Energie-Reporting

voestalpine & smartpoint

Inhalte

Viele Unternehmen steuern energiebezogene Informationen noch über dezentrale Excel-Lösungen. Mit steigenden Anforderungen an Transparenz, Datenqualität, Compliance und internationale Zusammenarbeit stoßen diese Ansätze jedoch zunehmend an ihre Grenzen.

Der Vortrag zeigt anhand eines internationalen Transformationsprojekts bei der voestalpine, wie aus einer Vielzahl lokaler Reporting-Abläufe ein standardisierter, unternehmensweiter Energiereporting-Prozess entwickelt wurde. Im Fokus stehen dabei die Harmonisierung von Prozessen, die Klärung von Rollen und Verantwortlichkeiten, der Aufbau einer wirksamen Data Governance sowie die schrittweise Digitalisierung der Prozesslandschaft.

Ziele
Die Teilnehmer erfahren, wie Reporting nicht als Sammlung einzelner Excel-Dateien, sondern als durchgängiger Geschäftsprozess betrachtet und gestaltet werden kann. Anhand konkreter Projekterfahrungen wird aufgezeigt, wie professionelles Prozessmanagement dazu beiträgt, Transparenz zu schaffen, Medienbrüche zu reduzieren und eine nachhaltige Grundlage für datengetriebene Entscheidungen zu etablieren.
Nutzen für die Teilnehmer
Die Teilnehmer erhalten praxisnahe Einblicke in die Transformation eines unternehmensweiten Reporting-Prozesses – von der Analyse bestehender Abläufe über die Definition von Rollen, Standards und Governance-Strukturen bis hin zur technischen Umsetzung. Darüber hinaus gewinnen sie wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Prozessmanagement als Enabler für Digitalisierung, Datenqualität und organisatorische Veränderung eingesetzt werden kann und welche Erfolgsfaktoren bei vergleichbaren Transformationsvorhaben besonders entscheidend sind.
Referenten

Christian Kies-Humer, Prozess- und IT-Manager, voestalpine
Stefan Weigl, Head of Digital Workplace Services, Smartpoint

Vortrag 15
STUFE 2

Prozessmanagement im Wandel

Wiener Städtische & Donau Versicherung

Inhalte
  • Aktueller Stand des Prozessmanagements in der Wiener Städtischen und Donau Versicherung
  • Zentrale Herausforderungen im Zuge der DORA-Compliance
  • Entwicklung einer Facharchitektur auf Basis klar dokumentierter Prozesse
Ziele
  • Transparenz über Reifegrad und Unterschiede im Prozessmanagement schaffen
  • Verständnis für die Bedeutung von Prozessen als Fundament für DORA stärken
  • Den Weg zu einer integrierten, zukunftsfähigen Prozess- und Architekturlandschaft aufzeigen
Nutzen für die Teilnehmer
  • Bessere Erfüllung regulatorischer Anforderungen und geringere Audit-Risiken
  • Höhere Effizienz und Qualität durch standardisierte, nachvollziehbare Abläufe
  • Mehr Transparenz, klare Verantwortlichkeiten und bessere Steuerbarkeit
  • Stabile Grundlage für eine konsistente Fach- und IT-Architektur
  • Stärkere Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und IT sowie höhere organisatorische Flexibilität
Referenten

Philipp Switil, Betriebsorganisator und Facharchitekt, Wiener Städtische
Dietmar Scheiner, Betriebsorganisator, Donau Versicherung

Vortrag 16
STUFE

Vortrag folgt in Kürze

Aiio

Inhalt folgt in Kürze