Session 1

Vorträge

Vortrag 1
STUFE 1 – 3

Prozesse ohne Ziele?

BOSCH

Warum Leistungsindikatoren mehr sind als nette Deko.

Im modernen Prozessmanagement steht die kontinuierliche Verbesserung im Mittelpunkt. Doch wann ist ein Prozess besser? Ohne klare Zielvorgaben, die diese Frage beantworten, bleibt Prozessmanagement wie Autofahren im dichten Nebel – man bewegt sich, aber nicht unbedingt auf der richtigen Spur. Der Vortrag zeigt, warum Prozessziele essenziell sind und wie sie Schritt für Schritt in operative Leistungsindikatoren überführt werden können. Im Mittelpunkt stehen wirksame Methoden, die Prozessverantwortlichen echte Steuerung ermöglichen und messbaren Fortschritt sichtbar machen.

Ziele
  • Bewusstsein schaffen, dass jeder Prozess klare Ziele erfordert.
  • Praktische Vorgehensweisen vermitteln, um Ziele auf Teilprozesse herunterzubrechen.
  • Aufzeigen, wie aus Prozesszielen konkrete operative Leistungsindikatoren entstehen.
  • Verständnis fördern, Leistungskennzahlen als wirksames Steuerinstrument einzusetzen.
NUTZEN FÜR DIE TEiLNEHMER
  • Einfache Anleitung für nachhaltige, zielgerichtete Prozessverbesserung.
  • Sofort anwendbare Good Practices für die Ableitung wirksamer Prozessindikatoren.
  • Höhere Transparenz und bessere Grundlage für Steuerung und Entscheidungen im operativen Betrieb.
  • Stärkung der eigenen Kompetenz in Prozesssteuerung und Prozessverantwortung.
REFERENT

Alexander Bohr, Senior Consultant Business Process Excellence, Bosch 

Vortrag 2
STUFE 2

Prozessmodellierung & ERP im Zusammenspiel

Roche

Integriertes End-to-End-Prozessmanagement: Die Symbiose von Prozessmodellierung und ERP-Systemen

Ganzheitliches Prozessverständnis:
Entwicklung und Verinnerlichung einer durchgängigen End-to-End-Perspektive über alle relevanten Geschäftsprozesse hinweg. Die Teilnehmer verstehen, wie einzelne Prozessschritte ineinandergreifen und welchen Beitrag sie zum Gesamtergebnis leisten.

Methoden-System-Verknüpfung:
Aufbau eines fundierten Verständnisses für die Wechselwirkungen und Abhängigkeiten zwischen fachlichem Prozessdesign und technischer Umsetzung im ERP-System. Die Teilnehmer erkennen, wie Prozessentscheidungen die Systemkonfiguration beeinflussen – und umgekehrt.

Best-Practice-Einblick:
Gewinnung praktischer Erkenntnisse anhand eines realitätsnahen Szenarios. Die Teilnehmer leiten daraus konkrete Lösungsansätze und bewährte Vorgehensweisen für die eigene Praxis ab.

Referent

Markus Thiel, Local Quality Responsible und gewerblicher Geschäftsführer, Roche

Vortrag 3
STUFE 2 – 3

WIKI + EA + KI = COOL

ENGEL

Inhalte

In praktisch allen Unternehmen beschäftigen sich Mitarbeiter täglich mit 3 simplen Fragen:

  • Wie finde ich aktuelle, unternehmensrelevante Informationen?
  • Mit wem kann ich über bestimmte Themen sprechen?
  • Wie soll ich etwas dokumentieren und wo „ablegen“?

Für die Lösungsfindung haben wir Konzepte aus WIKI’s, dem Enterprise Content Management, der Enterprise Architecture (EA) und der „Agentischen KI“ kombiniert, um daraus eine Wissensbasis zu schaffen, die in der Lage ist, die wesentlichen Informationen und Zusammenhänge eines Unternehmens abzubilden. Gleichzeitig liefert die Lösung

  • eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Erstellung bzw. Pflege von Dokumentationen
  • präzise Antworten, die klassische LLMs deutlich übertreffen
Ziel

KI-gestützte, unternehmensweit einheitliche Wissens- und Dokumentationsplattform

Nutzen für die Teilnehmer

Kochrezept bzw. Erfahrungsbericht dazu

Referenten

Julia Penkner, IT Process Manager, Engel
Karl Jechtl, IT Enterprise Solution Architect, Engel

Vortrag 4
STUFE 2 – 3

Don’t Pick Tools - Pick Outcomes

Takeda

Ein praxisnaher Leitfaden für die digitale Transformation in der Pharmaindustrie

Inhalte
  • Hoher Veränderungsdruck in der pharmazeutischen Produktion durch steigende Komplexität, regulatorische Anforderungen sowie Kosten- und Nachhaltigkeitsdruck
  • Große Automatisierungslücke („60 % der Fertigungsaufgaben können automatisiert werden, aber nur 3 % sind es tatsächlich!“)
  • Digitale Transformation, gedacht von angestrebten Geschäftsergebnissen her
  • Einsatz von Process Mining zur Schaffung von Transparenz über Durchlaufzeiten, Engpässe und Nacharbeitsschleifen
  • Verbesserungen in Produktion und unterstützenden Qualitätsprozessen (z. B. Abweichungs- und CAPA-Management)
  • Praxisnaher Ansatz mit Zusammenspiel von:
    • Menschen & Organisation
    • Prozessen
    • Daten/Digitalisierung
    • Change Management
  • Technologieeinsatz (RPA, KI-Agenten, Task Mining, End-to-End-Automatisierung) gesteuert durch Transformationsziele
Ziele
  • Ableitung digitaler Transformationsmaßnahmen aus klar definierten Geschäftsergebnissen
  • Schaffung von Transparenz in Produktions- und Qualitätsprozessen
  • Identifikation und Reduktion von Engpässen und Ineffizienzen
  • Systematische Verknüpfung von Organisation, Prozessen, Daten und Change Management
  • Zielgerichtete Auswahl und Nutzung von Technologien
Nutzen für die Teilnehmer
  • Verständnis, wie digitale Transformation wirksam an Geschäftsergebnissen ausgerichtet wird
  • Einblick in den praktischen Einsatz von Process Mining in Pharma
  • Klarheit über Zusammenhänge zwischen Prozessen, Organisation, Daten und Technologien
  • Orientierung bei der Auswahl geeigneter Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen
  • Ansatzpunkte zur Verbesserung von Produktions- und Qualitätsprozessen
REFERENTIN

Andrea Wolkerstorfer, Takeda