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Prozessmanagement Kongress

prozessmanagement im gesundheitswesen

Der 3. Jahreskongress für Prozessmanagement der GP Schweiz am 6. September 2012 in Basel beschäftigt sich mit dem Thema:

Was kann Prozessmanagement dem Gesundheitswesen bieten?

Das Gesundheitswesen war lange geprägt von öffentlichen Einrichtungen und Defizitdeckung. Optimierung, Effizienz, Kostendeckung waren nicht gefordert oder unnötig. Qualität dagegen war dagegen immer ein Thema, geprägt durch das Berufsverständnis und den Idealismus der Mediziner und Pflegenden. Der unter den heutigen Rahmenbedingungen der Wirtschaftlichkeit und Konkurrenz nicht mehr mögliche Aufwand für die Qualität wurde hingenommen. Andere Branchen, die bereits lange harte Konkurrenz kennen, sind in der Optimierung und in der Qualitätssicherung weiter. Vor diesem Hintergrund will sich der 3. Jahreskongress der Gesellschaft für Prozessmanagement Schweiz auf das Gesundheitswesen konzentrieren und folgende Fragen stellen und beantworten:

Welche Lehren aus dem Prozessmanagement anderer Branchen, insbesondere Produktion und Logistik, bieten sich dem Gesundheitswesen für die eigene Optimierung?

Warum sind Total Quality-Methoden im Gesundheitswesen, in dem die Dienstleistung am Menschen erfolgt, nicht längst Pflicht?

Im Zusammenhang mit Krankenhäusern/Spitälern wird oft von Unführbarkeit gesprochen. Ist dies der Fall und was kann Prozessmanagement für die Steuerung solcher Organisation bieten?

Auf dem 3. Kongress für Prozessmanagement werden diese Fragen gestellt und in drei Vorträgen vertieft behandelt. Dafür haben wir ReferentInnen ausgewählt, die den drei Fragen wirklich auf den Grund gehen können und die etwas Neues zu sagen haben. Am Nachmittag werden wir zu diesen Fragen zusammen mit den ReferentInnen in Workshops Antworten suchen und entwerfen, wobei diese Workshops nicht weitere Vorträge enthalten sondern statt dessen gearbeitet wird (d.h. wir übersetzen Workshop tatsächlich mit Werkstatt).