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V-Z

V

Veränderungsprozess

Die Begriffe "Business-Reengineering" (BR) bzw. "Business Process Reengineering" (BPR), "Unternehmens-Redesign" (in der Literatur auch unter GPO – "Geschäftsprozessoptimierung") und "Kontinuierlicher Verbesserungsprozess" (KVP, KAIZEN) sind Managementmethoden mit deren Hilfe eine angestrebte Kostensenkung bzw. Effizienzsteigerung auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden soll.

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Vier-Schritte-Methode

Die Vier-Schritte-Methode stellt eine Vorgehensmethode zur Prozessdefinition dar. Mittels dieser Methode wird das Verbesserungspotential für jeden mittels der Prozesslandschaft dargestellten Prozess erhoben und der daraus resultierende Soll-Prozess festgelegt und zur Umsetzung gebracht.

Schritt I: Prozessidentifikation und Abgrenzung

Schritt II: Analyse der Ist-Prozesse

Schritt III: Konzeption der Soll-Prozesse

Schritt IV: Realisierung des Verbesserungspotenzials

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Vision

Mit einer Vision wird ein Zukunftsbild, z.B. von Fernzielen oder/und von grundlegenden angestrebten Veränderungen, für die angestrebten zukünftigen Entwicklungen eines Unternehmens entworfen. In die Vision, welche auch Emotionen widerspiegeln kann, fließen Kreativität, Träume, Wünsche, Glaubenssätze und Werte einer Organisation ein.

Mit der Vision wird in wenigen Worten prägnant beschrieben, "Was wollen wir erreichen und wie wollen wir dem Kunden in Zukunft begegnen?"

Für die zukünftigen Herausforderungen ist die Integration des Kunden in die Vision unerlässlich, damit ergeben sich folgende Fragen, die jeder Vision zugrunde liegen sollen:"Was sind die Erwartungen der Kunden an das Unternehmen, wie sehen sie uns in der Zukunft". Die Vision zeichnet ein Bild vom zukünftigen Zustand eines Unternehmens. Die Aufgabe der Mission ist es daraus den Zweck und Grund für die Existenz des Unternehmens darzulegen.

Vision und Mission ergeben das Leitbild des Unternehmens. Darauf aufbauend werden die Strategischen Ziele entwickelt.

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W

Wertschöpfung

Betriebswirtschaftlich wird Wertschöpfung als Wertzuwachs betrachtet. Er wird gemessen als Differenz zwischen erbrachter Leistung und dem wertmäßigen Verbrauch der von Dritten bezogenen Vorleistungen.

Wertschöpfung aus Kundensicht ist der Zusatznutzen für den Kunden, der durch die Bearbeitung eines Objektes in einem Teilprozess, Prozess- oder Arbeitsschritt entsteht.

Der Nutzen aus Kundensicht ist der Gebrauchswert plus ideeller Wert plus Image plus...

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Wirtschaftlichkeit

Wirtschaftlichkeit ist das Verhältnis aus erbrachter Leistung (Ertrag) zu eingesetzten Aufwänden (Kosten).

Die Wirtschaftlichkeit eines Prozesses ergibt sich aus dem verbrauchten Einsatz relativ zum bestmöglichen. Je ressourcenschonender ein Prozess in der Lage ist, eine definierte Prozessleistung zu erbringen, desto höher ist die Effizienz und somit die Wirtschaftlichkeit des Prozesses. Mit begrenztem Ressourceneinsatz soll ein größtmöglicher Kundennutzen erreicht werden.

Eine Aufgabe des Prozessmanagements ist die Identifikation unwirtschaftlicher Geschäftsprozesse sowie deren ständige Verbesserung zum Zwecke der Erzielung einer hohen Prozesseffizienz.

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Z

Zeitermittlung

Bei der Ermittlung von Zeiten wird grundsätzlich zwischen Ist-Zeiten und Soll-Zeiten unterschieden.

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Zeitmanagement

Da für den Begriff "Zeitmanagement" in der Literatur verschiedene Bedeutungen vorkommen, erfolgt hier eine Begriffsbestimmung des Zeitmanagements.

Einerseits muss zwischen dem persönlichen Zeitmanagement, z.B. dem Planen von Tagesabläufen, und einem Zeitmanagement innerhalb einer Unternehmung unterschieden werden.

Hierbei ist Zeitmanagement das Gewinnen, Verarbeiten und Nutzen arbeits- und prozessbezogener Zeitdaten und Informationen zur fortschrittlichen Unternehmensentwicklung sowie zur Prozess- und Arbeitssystemgestaltung.

Zeitmanagement ist eine Strategie, um die Produktivität zu verbessern, die Flexibilität zu erhöhen und die Rentabilität zu steigern.

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Ziele

Beschreibung künftiger Ereignisse oder Zustände, die durch menschliches Handeln herbeigeführt werden sollen.

Ziele sind "anzustrebende Zustände, Ergebnisse, Wirkungen u.ä., die durch kommunale Tätigkeiten realisiert werden sollen. Die Ziele werden in Zielfeldern sortiert, mittels Kennzahlen beschrieben und gemessen."

Ziele geben dem Handeln Orientierung, legen fest, "WAS" erreicht werden soll - das Ergebnis -, ohne das "WIE" vorzugeben - das Verfahren, den Weg, um dieses Ergebnis zu erreichen.

Ziele können nach Zeitbezug und Bedeutung unterschieden werden: operative, taktische, strategische Ziele. Ziele können konkreter (messbar) oder eher nur als Orientierung formuliert sein, so z.B. in Leitbildern, Visionen.

Eigenschaften eines guten Ziels: Ziele müssen S.M.A.R.T. sein

- S Spezifisch (specific)
- M Messbar (measurable)
- A Erreichbar (attainable)
- R Realistisch (realistic)
- T Zeitbezogen (timed)

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